Salsa, Bachata & Kizomba Paris-Weekend
27. August – 31. August 2026

Lerne und Tanze Salsa, Bachata und Kizomba in Paris 5 Tage und 4 Nächte!

Programm

  • Jeden Abend einer der besten Salsa-, Kizomba- oder Bachata-Partys in Paris
  • 4 Tage Kurse oder Workshops
  • Workshop „Musikalität“
  • Eine Fahrt mit dem Boot
  • Spaziergänge in Paris

Anmeldeschluss: 30.07.2026

Mindestteilnehmerzahl: 12 Personen

Zur Anmeldung

Leistungen & Preise

  • Programm (Kurse & Workshops, Partys & Bootsfahrt)
  • Unterbringung im Hotel, Doppelzimmer*
    inkl. kontinentales Frühstück
  • Vor die Reise findet ein Vortreffen voraussichtlich in August statt.

Vollpreis pro Person:

1103 € ab 12 Teilnehmern
1024 € ab 15 Teilnehmern

* Einzelzimmerzuschlag: 196 €

Die An- und Rückreise ist nicht inklusive.

Anreise

Wir als Reiseleitern empfehlen den Eurostar-Schnellzug vom Düsseldorf Hbf nach Paris Nord (Gare du Nord).

Mehr Information zu Anreisemöglichkeiten kommt noch.

Reiseveranstalter: CTS Gruppen- und Studienreisen GmbH

Mehr Information auf Anfrage

Salsa-Weekend in Paris 2025

Bericht von Armin Daniels

 

Vom 28. August bis 1. September hieß es für elf tanzfreudige Abenteurer von Salsa Flow: „Adieu Alltag, bonjour Paris!”

Die Gruppe war bunt gemischt – die meisten kannten sich kaum, doch schon bei der Anreise war klar: Wer zusammen lacht, dreht sich auch gemeinsam im Takt.

Tag 1: Bonjour, Paris!

Paris empfing uns mit spätsommerlicher Sonne, knusprigen Croissants und der Gewissheit, dass die nächsten Tage nicht nur unsere Füße, sondern auch unser Französisch gefordert sein würden.

Unser Domizil – charmant einfach

Untergebracht waren wir in einem Zwei-Sterne-Hotel in einem Außenbezirk von Paris, das den Charme einer Jugendherberge hatte – auf die sympathische Art:

  • Das Personal: herzlich, immer hilfsbereit und mit einem Lächeln im Gesicht.
  • Die Zimmer: klein, aber sauber und ordentlich – perfekt für müde Tänzerfüße.
  • Das Frühstück: eine positive Überraschung – für Pariser Verhältnisse geradezu luxuriös und vor allem richtig lecker.

Der große Vorteil der Lage: keine überfüllten Touristenlokale. So konnten wir im Umfeld authentische, gemütliche Restaurants entdecken, in denen wir wirklich gut und preiswert essen konnten. In allen vier Tagen passierte das für Paris fast Unfassbare: Wir haben nicht ein einziges Mal schlecht oder überteuert gegessen!

Kultur, Seine und private Erkundungen

Neben dem Tanzen kam auch das Kulturprogramm nicht zu kurz:

  • Gemeinsam machten wir eine romantische Seine-Fahrt – mit Blick auf Eiffelturm, historische Brücken und die berühmten Pariser Uferpromenaden. Ein idealer Moment, um die Tanzschuhe gegen Kamera und Croissant zu tauschen.
  • Auch die Kunst durfte nicht fehlen: Wir besuchten das Rodin-Museum. Vor „Der Denker“ fragten sich einige aus der Gruppe, ob die Statue wohl gerade den Grundschritt übt.
  • Darüber hinaus blieb zwischendurch genug Zeit für private Erkundungen: ein Café in Montmartre, ein kleiner Spaziergang an der Seine oder ein Schaufensterbummel – jeder konnte sein eigenes Stück Paris entdecken.

Die Clubs – drei Nächte, drei Welten

Wir besuchten drei hervorragende Tanzclubs, die alle nach einem ähnlichen Programm abliefen:

  1. Zuerst der Anfänger-Workshop – perfekt zum Aufwärmen und um die Basics zu festigen.
  2. Im Anschluss der Intermediate-Workshop – hier ging es direkt eine Stufe höher mit anspruchsvolleren Figuren und Drehtechniken.
  3. Danach die Salsa-Party, bei der die Tanzfläche bis spät in die Nacht brodelte.

Ohne George hätten wir diese Clubs übrigens niemals gefunden. Viele lagen etwas versteckt und wirkten auf den ersten Blick leicht schummerig und unscheinbar – als Tourist wäre man wohl achtlos vorbeigegangen oder hätte sie gar nicht betreten. Doch hinter diesen Türen verbargen sich echte Salsa-und Bachata Hotspots mit fantastischer Stimmung.

Club Nr. 1 – Salsa mit französischem Taktgefühl

Schon der Anfänger-Workshop war ein Kulturschock: In Paris bedeutet „Anfänger“ offenbar:
„Ich tanze erst seit gestern – aber schon auf Weltmeister-Niveau“.

Und als die Lehrer den Grundschritt ansagten, wurde uns klar, dass wir nicht nur tanzen, sondern auch Französisch lernen würden: „un, deux, trois… cinq, six, sept“.

Mit diesem Rhythmus hallte die ganze Stunde der Zählgesang durchs Studio – Salsa auf Französisch klingt einfach eleganter.

Club Nr. 2 – Bachata mit französischem Flair

Der Abend begann wieder mit dem Anfänger-Kurs und ging anschließend in den Intermediate-Workshop über, der uns die Bachata-Schritte näherbrachte – auch hier mit französischem Zählrhythmus: „un, deux, trois, quatre… cinq, six, sept, huit“.

Die Kombination aus romantischem Bachata-Sound und französischen Zählzeiten klang fast filmreif – unsere Füße waren allerdings anderer Meinung.

Club Nr. 3 – Highlight von Georges und Anna

Der dritte Club war ohne Zweifel der anspruchsvollste – und für viele von uns eine echte Herausforderung. Fast alle Teilnehmer waren mit dem hohen Tanzniveau überfordert, denn hier schienen selbst die Hobbytänzer Profi-Ambitionen zu haben. Gerade als wir dachten, dass wir nur noch als Zuschauer glänzen könnten, sorgten George und seine Partnerin für ein echtes Highlight: Mit einer professionellen Show-Einlage zeigten sie, wie elegant und mitreißend Salsa auf höchstem Niveau aussehen kann – und vor allem, wohin die Reise für uns alle einmal gehen kann. Dieser Moment motivierte die ganze Gruppe und wurde mit tosendem Applaus belohnt.

Open-Air-Party an der Seine – im Regen

Ein besonderes Highlight abseits der Clubs war eine Open-Air-Salsa-Party direkt am Ufer der Seine. Als die Musik losging und wir uns unter freiem Himmel drehten, begann plötzlich ein leichter Regen. Anstatt uns ins Trockene zu flüchten, tanzten wir einfach weiter – die Lichter der Stadt spiegelten sich in den Pfützen, und der Regen wurde zur Kulisse eines magischen Moments.

Viele meinten später, dieser Abend sei das romantischste Erlebnis der Reise gewesen.

Sprachbarrieren und neue Talente

Die Tanzlehrer sprachen ausschließlich Französisch – was für viele Lacher sorgte, besonders wenn die Anweisungen schneller kamen als unsere Reaktionen.

Immerhin lernten wir dabei zwei wichtige Worte:

  • gauche = links
  • droite = rechts

Der Rest wurde mit Handzeichen und Hüftschwung erklärt.

Ein Teilnehmer bemerkte trocken: „Mein Französisch ist immer noch schlecht, aber meine Drehungen sind jetzt fließend“.

Einmal Bühne, immer Bühne

Ein weiteres Highlight: Wir tanzten auf einem öffentlichen Platz mitten in Paris vor internationalem Publikum. Touristen blieben stehen, klatschten begeistert und zückten ihre Handys – für einen Moment fühlten wir uns wie die Salsa-Showtruppe von Paris.

Style-Workshop – wirklich erlebenswert!

Als besonderes Highlight bekamen wir einen Style-Workshop mit einer professionellen Coachin. Sie zeigte uns, wie man mit eleganten Handbewegungen und geschmeidigen Drehungen noch mehr Ausdruck in den Tanz bringt.

Dieser Workshop war nicht nur lehrreich, sondern auch wirklich erlebenswert und gab unserem Tanzstil ein kleines Bisschen französisches Glamour.

Ein großes Dankeschön an George und sein Team

Besonderer Dank gilt George, unserem Tanzlehrer und Organisator der Reise, sowie seinem engagierten Team. Mit viel Herzblut und perfekter Planung sorgten sie dafür, dass alles reibungslos verlief – von der Auswahl der Clubs über die Workshops bis hin zur guten Stimmung in der Gruppe.

George und seine Mitarbeiter haben wirklich einen tollen Job gemacht und trugen maßgeblich dazu bei, dass dieses Wochenende so unvergesslich wurde.

Die Gruppe – elf Fremde, eine Salsa-Familie

Obwohl sich die meisten vorher kaum kannten, wuchsen wir schon am ersten Abend zu einer eingeschworenen Truppe zusammen: Wir lachten über Sprachpannen, halfen uns gegenseitig bei komplizierten Figuren und waren uns einig: Muskelkater in guter Gesellschaft tut nur halb so weh.

Fazit: Paris kann Salsa – und wir können Geschichten erzählen

Vier Tage, die uns gezeigt haben: Paris ist nicht nur die Stadt der Liebe, sondern auch die Stadt der Salsa- und Bachata-Überflieger. Wir kamen zurück mit Muskelkater, neuen Freundschaften und jeder Menge Geschichten, die noch lange weitererzählt werden.

Reisebilanz

  • 3 Clubs mit erst Anfänger-Workshop, danach Intermediate-Workshop und anschließend mitreißenden Social-Partys
  • Salsa-Grundschritt auf Französisch: un, deux, trois… cinq, six, sept
  • Bachata-Schrittfolge auf Französisch: un, deux, trois, quatre… cinq, six, sept, huit
  • 1 öffentlicher Auftritt vor internationalem Publikum
  • 1 romantische Seine-Fahrt mit der Gruppe
  • 1 magische Open-Air-Salsa-Party im Regen an der Seine
  • 1 kulturelles Highlight: Rodin-Museum
  • Etwas freie Zeit für private Erkundungen in Cafés, Shops und an der Seine
  • 1 Style-Workshop mit Profi-Lehrerin
  • 11 Tänzer, die zu einer Salsa-Familie wurden
  • 4 Tage ohne schlechtes oder überteuertes Essen (fast ein Pariser Wunder)
  • Clubs, die wir als Touristen nie gefunden oder betreten hätten – dank Tipps von Anna und Georges
  • George & Anna mit einer beeindruckenden Show-Einlage im dritten Club, die uns allen ein Ziel vor Augen führte
  • Und die Erkenntnis: Tanzen ist eine Sprache, die überall verstanden wird – auch im Regen an der Seine.

Salsa-Weekends in Paris 2011-2015

Salsa-Weekend in Paris 2010

Paris – Stadt der Kontraste – bezauberte uns alle!

Schöne Portraits sind uns als Erinnerung für diese wunderbaren Tage geblieben.

Jeden Tag gab es köstliches Essen in verschiedenen Restaurants.

Und das Kostbarste: Inhaltsreiche Workshops bei den besten Lehrern aus Paris!

Tag 1

Tag 2

Tag 3

Tag 4